Spieleindustrie - Core-Gamer bald wieder mit Vorrang?
Saturday, December 20 2008 @ 09:42 PM GMT

von Christopher Link
Ist dies der "Sieg" der zwischenzeitlich gescholtenen Core-Gamer gegenüber den Casual-Gamern? Ein sehr interessanter Artikel bei "The Associated Press" stellt sich gegen die noch junge Philosophie vieler Entwickler, Spiele vorrangig so zu konzipieren, dass eine möglichst breite Käuferschicht angesprochen wird. Dies kann Core-Gamern aber eigentlich egal sein - zumindest solange, bis geliebte Franchises "zurechtgestutzt" werden: Prince of Persia lässt grüßen.
Nun wird aber etwas total anderes aufgezeigt: Nur den Core-Gamern ist es demnach seitens der Spieleindustrie zu verdanken, dass das Wort "Finanzkrise" eine noch untergeordnete Rolle spielt. IDC Spiele-Analyst Billy Pidgeon dazu: "Solange Core-Gamer einen Job haben, werden sie weiter Spiele kaufen." Anhand von Beispielen zeigt sich: Statt auf den Kauf eines Titels zu verzichten, sparen Core-Gamer lieber beim Ausgehen ins Restaurant oder in Bars.
Dazu passen auch die kürzlich veröffentlichten Charts der meistgekauftesten Spiele im Monat November in den USA: An der Spitze liegen der hierzulande nicht veröffentlichte Actioner Gears of War 2 sowie der Weltkriegs-Shooter Call of Duty: World at War. Außerdem in vertreten: Resistance 2, Fallout 3 und Left 4 Dead.
zum kompletten Artikel (englisch)







